Die Prognostica Mens: Wie der Vorausschauende Geist und die Aufmerksamkeit unser Selbst Organisieren
Dieser Artikel präsentiert die Prognostica Mens (PM), das Herzstück der Integrierten Theorie des Geistes (TIM). Die PM konzeptualisiert das Selbst nicht als eine lokalisierte Entität, sondern als ein dynamisches, orchestrierendes Netzwerk, das ständige Vorhersage nutzt, um das Bewusstsein zu vereinheitlichen. Ihre Funktionsweise basiert auf der Umwandlung physikalischer Signale in bewusstseinsfähige Information (Transduktion) auf Ebene der Kognitiven Peripherie und der anschließenden Verarbeitung im Kognitiven Zentrum.
Die PM gliedert sich in zwei operative Modi: die Predictiva Mens (PdM) (der Autopilot, der mentale Prozesse synchronisiert) und die Responsiva Mens (RM) (der ausführende Agent, der bei Fehlern eingreift). Es wird gezeigt, dass Aufmerksamkeit das Instrument der RM zur Korrektur fehlerhafter Vorhersagen ist und nicht die Ursache des Bewusstseins. Die Analyse unterscheidet zwischen der strukturellen Bottom-up-Zunahme der PM (Holistische und Quantistische Morphogenese) und dem Erwerb von Output-Erfahrung (Artikulatorische Orchestrierung), wodurch erklärt wird, wie sich das Selbst (durch seine Entwicklungsphasen: Ego Agens, Ego Socialis, Ego Cogitans) durch Erfahrung wandelt.