Kapitel 17. Der Verfassungsalgorithmus und die Nullsetzung des Topologischen Wertes
Abstract: Ursprüngliche menschliche Gemeinschaften entstanden, organisierten und heilten sich spontan, indem sie den in unserer evolutionären DNA eingravierten Direktiven folgten. Die Moderne unterbrach diesen organischen Fluss durch die Einführung eines künstlichen “Quellcodes”: der Verfassung. Dieser Essay analysiert die Erbsünde der westlichen Demokratien: den Verfassungsalgorithmus auf der Ideologie abstrakter und unveräußerlicher Menschenrechte aufgebaut zu haben. Durch das “Mord-Paradoxon” wird gezeigt, dass das Gesetz das Netzwerk schützt, nicht das Leben im Vakuum. Um den heutigen Kurzschluss zu erklären, führt die Mechanik der Gemeinschaft den “Topologischen Wert” (Vt) ein: das spezifische Gewicht eines Knotens basierend auf der Richtung seiner Handlungen. Unter Einbeziehung der evolutionären Ethik von Haidt und de Waal wird demonstriert, dass die menschliche Moral exakt mit diesem Wert übereinstimmt, der nicht mit dem anhaltenden Sozialen Rang verwechselt werden darf. Die Verfassung erzeugt durch die Unterordnung des Topologischen Wertes unter die Unantastbarkeit der individuellen Rechte eine tödliche Aberration: Sie stellt den Bürger, der sein Haus verteidigt, und den Dieb auf dieselbe rechtliche Ebene, sanktioniert die Äquivalenz zwischen dem weißen Blutkörperchen und dem Pathogen und verurteilt den Organismus zur Selbstzerstörung.