Auf dem Weg zu einer Integrierten Theorie des Geistes
Dieser Artikel präsentiert die „Integrierte Theorie des Geistes (TIM)“, ein innovatives Modell, das die Prozesse von Kognition, Emotion und Aktion vereint und dabei die subjektive Erfahrung in den Mittelpunkt stellt. Die dynamische Architektur des Geistes basiert auf der Prognostica Mens (PM), dem zentralen mentalen Organ, dessen intrinsische Funktion die ständige Antizipation und Überprüfung ist. Die PM wird von zwei kardinalen Meta-Funktionsprinzipien geleitet: dem Holistic Self (HS) und dem Quantum Self (QS), welche die beiden Verarbeitungsmodi der Realität definieren: Holistisch (Einheit/Fusion) und Quantisch (Diskretheit/Segmentierung).
Die PM übersetzt ihre Intention durch spezifische hochrangige Betriebssysteme (BS): das Aktions-Betriebssystem (SOA), die exekutive Manifestation des QS, und die Kommunikations-Betriebssysteme (SOC), die Manifestation des HS. Das eingehende Wissen wird durch den Prozess der Kognitiven Morphogenese strukturiert, welche die Holistische (der Weg des „Was“) und die Quantische (der Weg des „Wo“) Information synthetisiert. Die gesamte Theorie manifestiert sich in drei evolutionären funktionalen Realisationen — Ego Agens, Ego Socialis und Ego Cogitans — und wird durch das Streben nach und die Aufrechterhaltung des Dynamischen Gleichgewichts orchestriert.