Kapitel 31. Die Wahllusion und die Titandecke
Abstract: In ganz Europa (von Le Pens Frankreich bis zur AfD in Deutschland, von Farages Vereinigtem Königreich bis zu den neuen souveränistischen Bewegungen in Italien) erleben wir dieselbe Wahldynamik: Politische Kräfte, die die Wiederherstellung der Ordnung, die Schließung der Grenzen und die Gewissheit der Bestrafung versprechen, sammeln Millionen von Stimmen, angetrieben von der Verzweiflung der Bürger. Sobald die Programme jedoch präsentiert werden, beweisen Juristen und Kommentatoren sofort mit den Gesetzbüchern in der Hand, dass solche Vorschläge undurchführbar sind, da sie “verfassungswidrig” oder im Widerspruch zu den Europäischen Verträgen stehen. Dieses Kapitel wendet die Mechanik der Gemeinschaft auf die heutige Geopolitik an und beweist, dass das westliche demokratische Spiel ingenieurtechnisch manipuliert wurde. Durch das Dogma der Menschenrechte (die Immanente Domäne) haben die Eliten eine unmodifizierbare “Titandecke” errichtet. Die Programme der Oppositionen sind dazu verdammt, zu Makulatur zu werden, da die Bürger weiterhin wählen, um die Regeln der Sozialen Domäne zu ändern, und dabei ignorieren, dass die Leere Maschine die Macht innerhalb von Verfassungs- und supranationalen Gerichten gepanzert hat, was die Volksabstimmung zu einem bloßen und harmlosen thermodynamischen Überdruckventil macht.