Kapitel 13. Die Topologische Inversion und der Serielle Manipulator
Abstract: In den beiden vorherigen Kapiteln hat die Analyse zwei Pathogene isoliert, die das Netzwerk täglich zermürben: den Serienkriminellen und den ethischen Belästiger. Dieses Kapitel beantwortet die letzte ingenieurtechnische Frage: Warum reagiert die westliche Gesellschaft nicht, um sie auszustoßen? Die Antwort liegt in einer dritten Figur, dem „seriellen Manipulator“. Der Essay knüpft an das Gründungspostulat moderner Staaten an — die paranoide Idee, dass die Gemeinschaft von Natur aus toxisch sei und das Individuum den Schutzschild der Menschenrechte benötige — und zeigt, wie dieses Dogma in die Verfassungen eingemeißelt wurde und in einer Kaskadenreaktion einen bürokratischen und ideologischen Apparat erzeugte, der durch „Autopoiesis“ expandiert. Es ist eine Industrie, die Karrieren und soziales Prestige generiert, indem sie Pathogene verteidigt. Gestützt auf die Intuitionen von Christopher Lasch und Pascal Bruckner enthüllt der Text die Waffe der Topologischen Inversion und den medialen Zynismus der Eliten (von Sportlern mit einer roten Markierung im Gesicht bis hin zu TV-Spendenmarathons). Schließlich, um dem möglichen Einwand von Juristen zu begegnen, führt die Mechanik der Gemeinschaft das höchste Konzept der „DNA-Verfassung“ ein, welches wissenschaftlich beweist, dass die Evolution nicht das isolierte Individuum betrifft, sondern das Netzwerk als Ganzes. Jeder, der die Gemeinschaft dazu drängt, asoziales Verhalten im Namen abstrakter Rechte zu tolerieren, hackt buchstäblich den Selbsterhaltungstrieb der Spezies.