Kapitel 11. Die Topologische Immunität und der Serienkriminelle

Abstract: Aufbauend auf den im vorherigen Kapitel dargelegten Gesetzen der Thermodynamischen Unmittelbarkeit analysiert dieser Essay die klinischen Konsequenzen des Abbaus des Interdiktiven Pols. Durch die Entfernung der “weißen Blutkörperchen” der Gesellschaft im Namen abstrakter individueller Rechte hat der Westen eine topologische Mutation hervorgebracht: den Serienkriminellen. Das Kapitel zeigt, wie das Fehlen eines unmittelbaren sanktionierenden Feedbacks (untersucht durch die Verhaltenspsychologie von Skinner und bereits von Beccaria erahnt) den prädiktiven Motor des Abweichlers dazu treibt, Straflosigkeit zum Nulltarif zu berechnen. Durch die Analyse spezifischer klinischer Fälle durch die Linse der DNA und des Lernens in Echtzeit wird demonstriert, dass kriminelle Serialität keine psychiatrische Störung ist, sondern der logischste und effizienteste Überlebensalgorithmus in einem Ökosystem, in dem der Horizontale Vektor (die ehrlichen Bürger) rechtlich gelähmt und der Theorie der “Broken Windows” ausgeliefert wurde.