Die fließenden Grenzen des Selbst: Abschwächung, Hybridisierung und die Drei EGOs in der Sensomotorischen Matrix

Abstract
Dieser Artikel bildet die abschließende Monographie der Integrierten Theorie des Geistes (TIM), die der Phänomenologie der Identität und den Vektoren der Interaktion gewidmet ist: Den Drei EGOs. Um erkenntnistheoretische Kohärenz mit den sechs vorherigen Strukturellen Knoten zu gewährleisten, ist die Untersuchung streng in zwei Domänen unterteilt. In der Kognitiv-Informationellen Domäne werden wir die fließende Logik der Identität untersuchen. Wir werden zeigen, wie das Selbst nicht starr mit der Epidermis übereinstimmt, sondern eine elastische Schnittstelle ist, die im Axiom der Schwerkraft verankert ist. Wir werden den rechnerischen Zusammenstoß zwischen solipsistischer Isolation (Sensorische Abschwächung) und der Verbindung mit der Welt (Hybridisierung) erklären und die Logik der Drei EGOs (Agens, Socialis, Cogitans) definieren, die durch das Steuer der Aufmerksamkeit gelenkt werden. In der Biophysikalischen Domäne steigen wir in die Anatomie des Gehirns hinab, um die exakten neuronalen Netzwerke dieser Expansion zu kartieren. Indem wir die Infrastruktur des Peripersonalen Raums (PPS), der Insula und des Default Mode Networks (DMN) aufdecken, werden wir zeigen, wie Gehirnmaterie Abstraktion und Empathie erschafft. Schließlich werden wir die beiden biologischen Lebensretter enthüllen, die die psychotische Desintegration des Selbst verhindern: die motorische Bremse des Nucleus subthalamicus (STN) und den topologischen Rechner des temporoparietalen Übergangs (TPJ).